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Alleine unter 300 Menschen – Teamliebefestival 2018

Life is unbelievable

„Wir alle brauchen an bestimmten Stellen in unserem Leben Menschen, die uns an unsere eigene Kraft erinnern und uns neue Wege aufzeigen.“
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Das sagt Laura Malina Seiler. Die Frau, die auch mein Leben bereichert und ein Rad ins Rollen gebracht hat. Eigentlich nicht nur eines! Seit Anfang des Jahres verändert sich im Innen und im Außen sehr viel. 2018 hat es wirklich in sich. Bei dem ganzen Trubel kam mir eine kleine Auszeit gerade recht. Ein Wochenende um Energien zu tanken, neue Menschen kennen lernen und mit vielen Inspirationen nach Hause kommen. Dank Laura Seiler und Ihrem Team wurde das Festival erstmalig ins Leben gerufen, um sich mit Menschen aus der Laura Seiler Community zu vernetzten und ein Wochenende der Teamliebe zu feiern.

Kurz vorher hatte ich tatsächlich ein wenig Bedenken. Was kommt da auf mich zu? Lauter verstrahlte Menschen im Gesprächskerzenmodus, die vor lauter Liebe die Realität vergessen? Tiefsinnige Gesprächspartner, die in meinem Inneren graben wollen. Übungen, die mich daran erinnern was ich alles aufzuarbeiten habe? Oder doch nur ein nettes Wochenende mit Entspannung und ein bisschen Yoga und Mediation?

 

Ich bin, wenn es um mich persönlich und mein Innerstes geht, kein wirklich offenes Buch. Vor allem mag ich es eigentlich nicht wildfremde Menschen zu umarmen. Hoffentlich muss ich keinem lange in die Augen schauen – eine beliebte Übung im Bereich der persönlichen Weiterentwicklung. Wovor hatte ich Angst? Eigentlich nur vor mir selber – davor die Kontrolle abzugeben und verwundbar zu sein, mich offen und ehrlich zu zeigen? Wenn mein Kopf das alles steuert, habe ich die Kontrolle. Mein Herz kann ich nicht kontrollieren.

Genau darum ging es aber. 

Lass Dein Herz sprechen und sei offen für alles, was kommen mag. Fest entschlossen fuhr ich also 300km in die Nähe von Oldenburg auf den Hof Oberlethe. Dieses wunderschöne Fleckchen strahlte bereits so viel Ruhe und Geborgenheit aus und ist dabei weitläufig und offen. Ich fühlte mich vom ersten Moment an geschützt und frei. 

Kaum angekommen, ging es auch schon los mit den Umarmungen. Und das war gar nicht so schlimm. Selbst bei über 30Grad Außentemperatur nicht.

Auf dem Weg zu meiner Schlafkoje begegneten mir lachende Menschen. Wann hat Dich das letzte Mal ein wildfremder Mensch angelächelt?  Wir Menschen ticken so komisch und denken doch immer gleich, dass irgendetwas nicht stimmt. War ich gemeint? Sicher? Nicht der Mensch hinter mir? Habe ich was auf der Nase? Nein – alle waren einfach nur freundlich und strahlten das genauso aus.

Jeder dieser Menschen war sicher aus irgendeinem speziellen Grund hier. Jeder hat seine Probleme und Schwierigkeiten mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Und wenn alle diese Menschen lachen können, warum tust Du es nicht auch einfach?

Ich habe jedenfalls gelacht – fast das ganze Wochenende.

Das Teamliebe-Team hat ein unglaublich schönes Event auf die Beine gestellt. Die Menschen sind es aber erst, die dem Ganzen Leben eingehaucht haben. Und das war etwas ganz Besonderes.

Am ersten Abend fanden wir uns alle, nach einem leckeren Abendessen, in der großen Halle zur offiziellen Begrüßung ein. Nach einer kleinen wunderschönen Meditation erzählten wir 3 fremden Menschen, was unser größter Erfolg in diesem Jahr war und welche Erwartungen wir in dieses Wochenende legten.  Wir hörten dem anderen zu, als ob er das größte Wunder auf Erden wäre. Die Geschichten, die ausgetauscht wurden waren berührend, erstaunten und machten Mut. 

Das Wochenende lebte von einzelnen Gruppen und Menschen, die ihre eigenen Talente mit einbrachten. So gab es eine Gruppe, die mit uns Mantras gesungen haben. Ich bin ehrlich, bisher hat mir das singen und chanten von Texten, die ich zudem nicht wirklich verstehe, bisher nicht viel gegeben. Durch die Energie, die entsteht, wenn 300 Menschen singen, hat mich auch dieser Part tief beeindruckt. Musik erreicht halt immer mein Herz – egal wie.

 

Der Abend klang bei einem kleinen Lagerfeuer und dem Singen von weltlicheren Liedern aus. Es gibt nichts Schöneres, wenn sich plötzlich eine kleine Gruppe von Musikern zusammenfindet und aus dem Stehgreif etwas kleines und kraftvolles entsteht. Pur und einfach und wunderschön. So ist Musik am Lagerfeuer.

Mit nur 4 Stunden Schlaf fing der Tag am nächsten Morgen mit Yoga bei Mady Morrison an. Durch sie bin ich tatsächlich vor einigen Monaten zum Yoga gekommen. Wer nun denkt, dass man ja nach 4 Sunden Schlaf sicher todmüde sein müsste, den muss ich in dem Fall enttäuschen. Die Energie, die entsteht, wenn man mit so viel Schönheit zusammen ist, hat mich tatsächlich durch das Wochenende schweben lassen. Und eine Stunde Yoga am Morgen ist einfach der perfekte Start in den Tag!

Tagsüber standen dann verschiedene Workshops an, zu Themen wie  z.B. Moneymindset, Chakrenmeditation und die Wirkung von ätherischen Ölen. Ich habe mich für einen Workshop bei Sarah Rogalski entschieden. Dort ging es darum, wie unsere Tiere uns spiegeln und was wir daraus lernen können. Da ich selber einen kleinen Seelenhund habe, war das natürlich sehr spannend! Im zweiten Workshop ging es in eine Mastermind zu unserer Herzensvision. Unglaublich, wie viele tolle Ideen es dort gab. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal alle dazu auffordern, Ihre Ideen in die Welt zu tragen! Ich habe seit einiger Zeit auch eine Idee und eine Vision, die ich bereits vorbereite und langsam verwirkliche. Das Feedback der Teilnehmer dazu war durchweg positiv. Es hat mich noch einmal darin bestärkt diesen Weg weiter zu verfolgen. In einem späteren Artikel werde ich darauf sicher noch einmal eingehen.

Der Abend klang dann mit einer wunderschönen Meditation mit Kerzenschein am See aus und wurde noch getoppt mit einer Party, die bis nach Mitternacht andauerte. Endlich mal wieder richtig tanzen! Barfuss und so, als ob Dich keiner sieht. Es war vollkommen egal, wie man sich bewegt hat. Wann hast Du das letzte Mal getanzt und hast lauthals gesungen ohne darauf zu achten, wie Du wohl aussiehst? Ist bei mir schon lange her – jedenfalls außerhalb meiner eigenen vier Wände.

Am letzten Tag wurde es dann nochmal sehr emotional. Yvonne Lamberty eine wunderbare Künstlerin, sang mit einem Chor, dem ich auch meine Stimme geben durfte, eines Ihrer Lieder. Im Spiritual Sunday, den es von Laura Seiler für Dich kostenfrei gibt, kannst Du dir die Aufzeichnung anschauen.

Anschließend gab es noch eine Stunde Yoga, nochmal ein sehr leckeres Mittagessen und zum Ende noch den Closing Circle. Das wurde dann, durch ein paar Erfahrungsberichte und Stimmen aus dem Kreis der Teilnehmer noch sehr emotional. 

Wir werden gesehen und wir sind gewollt. Jeder ist auf einzigartige Weise wundervoll. So wundervoll, dass es sogar einen Heiratsantrag gab. Glückwunsch an dieser Stelle an zwei herzensgute Menschen! Ich bin normalerweise kein Mensch, der schnell weint. Dort musste ich dann doch die ein oder andere Träne vergießen. Vor Rührung, vor Dankbarkeit, vor mir. Es war ok. Es darf so sein. 

Ich habe nicht alle Geschichten der 300 Menschen erfahren, aber die, die ich hören durfte, waren sehr berührend. Die meisten, die sich mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen, sind durch Erlebnisse aus der Vergangenheit geprägt. Uns alle beschäftigt der Sinn des Lebens, unsere Aufgabe, was die Welt uns gibt und was wir der Welt zurückgeben können. Sich in einer Atmosphäre von Gleichgesinnten auszutauschen ist da sehr spannend und hilfreich.

Auf der anderen Seite ist es auch etwas anstrengend. Die Gespräche gehen sofort in die Tiefe. Weitab von Smalltalk habe ich Menschen kennengelernt, die ihr Innerstes mit mir – einer Fremden – geteilt haben. Das löste im Nachhinein ein wenig emotionalen Muskelkater aus. Vieles musste ich anschließend erstmal verdauen und verarbeiten. Es darf aber leicht sein und das war es auch.

Das schönste an dem Wochenende war die Freundlichkeit, die jeder einzelne mitgebracht hat. Das Strahlen, welches, durch die Reihen ging. Es packt dich einfach und Du strahlst mit. Wenn jeder nur ein wenig von dieser positiven Energie in seinen eigenen Alltag mit einbringen kann, wird die Welt mit Sicherheit ein bisschen besser. Ohne Hokus Pokus und ohne große Reden über den Sinn des Lebens.

Einfach nur mit einem Lächeln und ein wenig „Liebe To Go“.

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