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Die Sache mit der Selbstliebe

Ich mag mich nicht.

Ich mag meine Nase nicht, die ist zu spitz. Ich trage schon immer zu viele Kilos mit mir herum, die mit steigendem Alter immer mehr werden und ich mag meine Faulheit nicht etwas daran zu ändern.

Ich mag meine Neigung zur Prokrastination nicht und eigentlich mag ich auch meine sprunghafte Art nicht, mich immer wieder neuen Dingen zu zu wenden und nichts wirklich bis zum Ende durchzuführen.

Zu letzerem durfte ich vor kurzem lernen, dass ich eine Scannerpersönlichkeit bin. Scanner sind vielbegabte Menschen, die sich schnell begeistern können, sich zügig in neue Sachbereiche einarbeiten und, wenn sie es zu 80% beherrschen, wenden sie sich neuen Dingen zu. Da kann ich mich sehr gut mit identifizieren. Für Menschen , die sich nicht damit auskennen, mag das jetzt ein Luxusproblem sein. Es sieht aber so aus: Wenn Du so viele Dinge spannend findest, Du kurzzeitig etwas ausprobierst, es dann wieder fallen lässt um kurz darauf wieder mit etwas Neuem zu beginnen und meist noch 5 andere Projekte laufen hast, aber nie etwas 100% zu Ende bringen kannst, tausend Ideen in Deinem Kopf rumschwirren und Du am Ende vor lauter Überforderung, gar nichts tust, kann es zum Problem werden.

Ich kann diesen Wesenszug in mir mittlerweile gut akzeptieren und habe gelernt mich zu strukturieren. Meistens klappt das auch recht gut. Wichtig ist aber, dass ich es akzeptiert habe, ich nehme mich so, wie ich bin.

Etwas vermeintlich negatives, wurde so zu einer Eigenschaft, die ich positiv für mich nutzen kann.

Etwas zu akzeptieren,so wie es ist – seine Schwächen so anzunehmen, wie sie sind, ist der erste Schritt zu mehr Selbstliebe.

Du akzeptierst eine Sache, so, wie sie ist. Du musst sie nicht gleich ändern – nur annehmen, anschauen und liebevoll betrachten. Sie gehört zu dir. Das sie da ist, ist erstmal vollkommen in Ordnung.

Wie sieht es nun mit Gefühlen aus, die in uns sind? Das Gefühl etwas nicht zu können, es nicht zu schaffen, kommt nicht einfach so von jetzt auf gleich.Oft denken wir wir nur, dass wir nicht gut genug sind. Wir haben es nicht anders gelernt in unserem Leben. Diese Gedanken resultieren letztendlich aus den Erfahrungen, die wir gemacht haben.

Wenn Dir im Laufe deines Lebens oft genug gesagt wurde, dass du dies oder jenes nicht kannst, dann wirkt sich das auf viele Bereich deines Lebens aus. Bist Du nun von Natur aus, auch geprägt durch deine Erfahrungen und Erlebnisse in deiner Kindheit, mit einer geringen Selbstwirksamkeit ausgestattet, bist Du überzeugt, das du klein und kraftlos bist. Du denkst, dass du keine Kontrolle über das hast, was du bist und das die äußeren Umstände schuld daran sind, Du denkst, du kannst nichts ändern, weil es ja so ist, wie es ist und du es eh nicht kannst.

Ist das wirklich die Wahrheit?

Wenn doch deine Gedanken geprägt wurden, durch die Erfahrungen, die du in deinem Leben gemacht hast, wäre es da nicht möglich durch neue Erfahrungen, neue Gedanken zu erzeugen?

Das einzige, was Du also tun solltes, um mehr Selbstliebe zu erlangen, sind neue positive Erfahrungen zu erzeugen.

Diese Erfahrungen sind am wirksamsten, wenn du sie selbst erzeugst. Oft suchen wir im Außen nach Bestätigung und verlassen uns auf das, was uns andere spiegeln. Nur kann die Außenwelt ja nur das spiegeln, was Du bist. Je positiver Du also selber mit Dir umgehst, je mehr positive Gefühle und Emotionen du aussendest, desto positiver wird das sein, was dir entgegenkommt

Es liegt an Dir, etwas zu verändern.

Nur du kannst etwas ändern. Nur du kannst anfangen dich selbst zu lieben.

Ist es so einfach mit der Selbstliebe?

Aufwachen und plötzlich ein vollkommen anderer Mensch sein, klappt meist nur in Filmen. Du kannst aber aufwachen und heute bereits anders sein, als gestern. Heute bist Du bereits einen Schritt weiter, als gestern. Morgen weiter, als letzte Woche und in drei Tagen bist du schon meilenweit vorwärts gegangen.

Sich selbst zu lieben, kannst du lernen. Erinnere dich, an das, was du im Kern wirklich bist. Du bist liebenswert und wichtig und wertvoll!

Die ersten 3 Schritte zu mehr Selbstliebe:

1.) Werde dir deiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst

Deine Stärken darfst und solltest Du immer wieder betonen und hervorheben! Sei stolz darauf, was Du kannst und erkenne Dich dafür an!

Genauso wichtig ist die Anerkennung deiner Schwächen. Akzeptiere Deine Schwächen und nimm dich, so, wie du bist. Du bist ok, auch und gerade, weil du nicht perfekt bist.

2.) Sage dir jeden Abend eine Sache, die du besonders gut gemacht hast.

Du kannst zurecht stolz darauf sein. Sei stolz darauf, wenn du einen Spaziergang gemacht hast, wenn du beim Sport warst oder wenn du die Bügelwäsche erledigt hast. Es dürfen diese Alltagsdinge sein,auf die du täglich stolz bist und die du würdigen solltest.

3) Verzeihe Dir jeden Tag eine Sache, die vielleicht nicht so optimal war.

Hast du schlecht über jemanden gedacht, vielleicht auch über dich? Hast du aus Frust oder Stress, die Tafel Schokolade gegessen? Warst Du nicht beim Sport, bist nicht raus gegangen oder hast die Meditation, die du eigentlich täglich machen wolltest, vergessen? Verzeihe dir diese Dinge und liebe dich trotzdem.

Du kannst beides zusamen vor dem Spiegel, nach dem Zähneputzen am Abend laut sagen und Dir dabei in die Augen schauen:


Ich bin stolz auf mich, dass………! Ich verzeihe mir heute, dass……… Ich liebe mich für all das, was ich bin.

Fange mit diesen 3 Schritten an und integriere sie täglich in Deinen Alltag. Wichtig ist, das Du sie wirklich täglich über einen längeren Zeitraum anwendest. Vergiss nicht, daß du , um mehr Selbstliebe zu erfahren , neue Erfahrungen und Emotionen erzeugen solltest, um neue Gedanken zu erlangen.

Je öfter, du dir sagst, dass du gut bist und je öfter du dir sagst, dass du dich liebst, desto eher wirst du es auch wirklich glauben!

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